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Thursday, April 13, 2006

9/11 Skeptics gain strength
Critics in the USA doubt the official version

by Andreas Förster

(English translation by John Leonard)

BERLIN. Is the US Government liable for the damages from the terror attacks of September 11th? The American publisher John Leonard demands this, because he is convinced Washington knew in advance about the attack plans, but did nothing to prevent them. Leonard wants to get Munich Reinsurance to investigate the possibility of the US government sharing the liability.

This is the sense of the shareholder's countermotion that the Californian has filed with the next general meeting of Munich Re next Wednesday. Two subsidiary firms of the German insurance concern have to pay billion-dollar damage claims for the destruction of the World Trade Center. Leonard accuses the supervisory and managing boards of failure to investigate the background of the attacks thoroughly enough, and of depending too much on the official version of the events as publicized by the US Government.

A New Commission

Unlike the situation in Germany, four and a half years after the attacks, in the US there is growing respect for 9/11 skeptics. An independent commission of scientists, some of them well known, has been analysing the sequence of events before and on Sept. 11, and investigating the circumstances which led to the collapse of the WTC Twin Towers. New York Magazine devoted its lead story to "Ground Zero Grassy Knoll" three weeks ago, focusing on the contradictions in the official version and the many unanswered questions. "Grassy Knoll" is the American journalistic term for alternative theories about the background to the assassination of US President John F. Kennedy.

The American TV network CNN also took up the Grassy Knoll story. In an interview that aroused a great deal of attention, Hollywood actor Charlie Sheen expressed massive doubts about the official 9/11 version and challenged the government to answer the questions - for instance, why the Pakistani secret service wired $100,000 to the alleged death pilot Mohammed Atta, why a building at some distance from the Twin Towers, occupied by the CIA, was also destroyed in the attacks, and what is behind the unusual share trading on international stock exchanges just before 9/11.

Photo: Should the US Government pay for the 9/11 damages?

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Original

Donnerstag, 13. April 2006

Skeptiker des 11. Septembers erhalten Zulauf
Kritiker in den USA bezweifeln offizielle Version

Andreas Förster

BERLIN. Muss die US-Regierung für die bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 entstandenen Schäden haften? Der amerikanische Verleger John Leonard fordert dies, weil Washington seiner überzeugung nach vorab von den Attentatsplänen gewusst, aber nicht eingegriffen habe. Leonard will jetzt die Münchner Rückversicherung dazu bewegen, eine mögliche Mithaftung der US-Regierung zu prüfen.

Einen entsprechenden Antrag hat der Kalifornier als Aktionär des Versicherungsunternehmens zur nächsten Hauptversammlung der Münchner Rück am kommenden Mittwoch eingebracht. Zwei Tochterunternehmen des deutschen Versicherungskonzerns müssen wegen der Zerstörung des World Trade Centers Schadensersatzansprüche in Milliardenhöhe begleichen. Leonard wirft Aufsichtsrat und Vorstand jetzt vor, die Hintergründe der Attacken auf das World Trade Center in New York nicht gründlich genug untersucht und sich zu sehr auf die von der US- Regierung verbreitete offizielle Version der Ereignisse verlassen zu haben.

Kommission eingesetzt

Anders als in Deutschland nimmt in den USA viereinhalb Jahre nach den Anschlägen die öffentliche Aufmerksamkeit für die 9/11-Skeptiker, die Zweifel an der offiziellen Version der Attentate äußern, zu. Eine unabhängige Kommission von zum Teil namhaften Wissenschaftlern analysiert seit einigen Monaten den Ablauf der Ereignisse vor und am 11. September und untersucht die technische Umstände, die zum Zusammenbrechen der Zwillingstürme des World Trade Centers geführt haben könnten. Das New York Magazine widmete dem "Ground Zero Grassy Knoll" vor drei Wochen eine Titelgeschichte, in deren Mittelpunkt alle Widersprüche der offiziellen Version und die vielen noch ungeklärten Fragen stehen. Der Begriff "Grassy Knoll" (Grashügel) steht im US-Journalismus als Synonym für die alternativen Theorien über die Hintergründe des Mordanschlags auf den US-Präsidenten John F. Kennedy.

Auch der US-Fernsehsender CNN befasste sich im März mit dem "Grassy Knoll". In einem viel beachteten Interview äußerte der Hollywood-Schauspieler Charlie Sheen massive Zweifel an der offiziellen 9/11-Version und forderte die Regierung auf, noch offene Fragen zu klären. Dabei geht es unter anderem darum, weshalb der pakistanische Geheimdienst dem mutmaßlichen Todesflieger Mohammed Atta 100 000 Dollar überwiesen hat, warum ein von den Zwillingstürmen des World Trade Centers weiter entfernt stehendes Gebäude des US-Geheimdienstes bei den Anschlägen zerstört wurde und worauf die auffälligen Aktienbewegungen an internationalen Börsen unmittelbar vor dem 11. 9. zurückzuführen sind.

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Foto: Muss die US-Regierung für die Schäden des 11. Septembers 2001 haften?